Skulpturen

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In fast allen Geschenke- und Bastelläden findet man verschiedenste Skulpturen in unterschiedlichsten Größen. Doch in der Regel wirken die Skulpturen aus dem Laden billig, obwohl sie viel kosten. Besonders bei Skulpturen für den Garten gehen die Preise in astronomische Höhen. Jeder, der ein wenig künstlerisch begabt ist, wird sich nun die Frage stellen, ob man das nicht auch selbst erschaffen kann. Im Netz befinden sich zahlreiche Anleitungen und Schritt für Schritt Tutorials zum Thema. Beim Buchhändler um die Ecke sind abermals dutzende Bücher für dieses Thema vorrätig. Doch wer mag es schon, sich vorher lang und breit über ein Thema zu informieren. Immerhin steht doch der Spaß und die Leidenschaft des Erschaffens im Vordergrund.
Vorbemerkung
Als angehender Skulpturen Macher braucht man nicht nicht nur handwerkliches Geschick. Am Ende soll die Skulptur schließlich nicht im Keller stehen, sondern einen Platz im Garten oder mit Atelier finden. Wer sich dieses Geschick zugesteht, kann sich sofort ans Werk machen.
Materialien
Ohne die richtigen Materialien wird aus dem Skulpturen Traum nur ein Luftschloss. Im Baumarkt um die Ecke kann man sich zunächst einmal Beton zum Modellieren kaufen. An dieser Stelle sei kurz der Unterschied zwischen Plastik und Skulptur erklärt. Denn in der Regel erstellt man selbst eine Plastik. Auch wenn umgangssprachlich keine Unterschiede gemacht werden, so entsteht eine Plastik, im dem Schicht für Schicht aufgetragen wird und die Masse dann modelliert werden kann. Bei einer fachlich richtigen Skulptur haut man bspw. aus einem Stück Stein die Figur heraus. Dabei ist letzteres weitaus schwerer und teurer, für den Laien damit ungeeignet.
Gips oder Beton
Wer erst einmal einsteigen möchte, dem sei Gips empfohlen Dieser ist weitaus leichter zu verarbeiten und härtet nicht so schnell aus. Beton hingegen bleibt am Ende wesentlich härter. Um erst einmal ein Gerüst zu bauen, braucht man viel Draht. Dazu kauft man sich im Baumarkt den ganz normalen Draht. Dünner Draht lässt sich leicht verarbeiten, hält jedoch nicht in jedem Fall viel aus. Eine Drahtzange sollte man sich dazukaufen, um den Draht in handliche Größen schneiden zu können. Der Draht bildet also das Gerüst für den Gips oder den Beton. Der Vorteil bei dieser Methode ist klar ersichtlich. Mit dem Drahtgestell sieht man bereits grob, wie die Skulptur am Ende aussehen wird. Durch den Gips kann man dann der Figur oder dem Objekt Form verpassen.
Holz
Natürlich kann man auch mit anderen Materialien arbeiten. Wer zum Beispiel gut mit Holz arbeiten kann, dem sei eine Holzskulptur empfohlen. Diese wird entweder aus verschiedenen Holzstücken zusammengesetzt oder bei kleinen Projekten schnitzt oder sägt man die Skulptur direkt aus einem Stück Holz. Hierzu braucht man oft eine Kettensäge und den Rohstoff. Je nachdem, wie fein man die Konturen formen möchte, sind kleine Sägen sehr nützlich. Im Bastelbedarf findet man Holzelemente sehr schnell.
Verzieren und gestalten
Wenn die Skulptur als Plastik fertiggestellt ist, kann man sich überlegen, ob das Ergebnis einfach so in den Garten gestellt werden sollte. Bei Beton ist das Hinstellen gar kein Problem. Für Holzskulpturen empfiehlt sich eine Lackierung, damit das Ergebnis lange hält. Solche Sprays sind auch im Bastelbedarf erhältlich. Darüberhinaus gehend kann man sich auch überlegen, ob man der Skulptur nicht ein wenig Farbe verpasst. Hierfür eignet sich nicht abwaschbare Farbe aus dem Bastelbedarf. Oder man fügt Farben, Pigmente oder andere Dekorationselemente direkt in die Modelliermasse.
Einfach ausprobieren
Bei den Skulpturen kann man im Grunde nicht viel falsch machen. Und jeder fängt einmal klein an. Doch wenn die ersten Versuche bereits ein schönes Ergebnis liefern, dann weiß man schnell, worauf man achten muss. In diversen Kursen wird das Modellieren sogar professionell erlernt. Wer sich noch nicht zutraut, die Proportionen einer Figur gefühlsmäßig zu formen, dem sei solch ein Kurs ans Herz gelegt.